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Rezension
Bizu
Gesamtausgabe 2

1986 - 1994

Rezension © 2017 by Klaus Spangenmacher für ComicOla.de

Autor und Zeichner:  Jean-Claude Fournier
Übersetzer:  Klaus Jöken, Horst Berner
 Hardcover: 192 Seiten
Format: 21,8 x 2,5 x 30 cm
ISBN: 978-3770438846
Gewicht: 1000 Gramm
Erscheinungstermin: 12. Januar 2017
Originaltitel: Bizu - L'intégrale
Verlag: Egmont Comic Collection
Preis: 34,99 Euro
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Kurzbeschreibung

Briefträger – ein solider und sicherer Job, sollte man meinen und vor allem ruhig… Weit gefehlt! Das dachte sich wohl auch unser Postbeamter, dessen Zustellungsgebiet den Frotéliande-Wald einschließt. Bei diesem handelt es sich nämlich nicht bloß um irgendeine Gehölzanhäufung, sondern um einen respektablen magischen Zauberwald, in dem so manches Lebewesen seinen ganz eigenen Charakter besitzt. Kein Wunder also, dass unser Postbeauftragter mitunter an seinem Verstand zweifelt.


Der Frotéliande-Wald ist das Zuhause des freundlichen und hilfsbereiten Kobolds Bizu und seiner Freunde. Zusammen mit dem Waldwesen Schnockbul und dem mitteilsamen Champignon Mukès erlebte dieser vom späteren „Spirou und Fantasio“-Zeichner Jean-Claude Fournier ersonnene Knirps seine Abenteuer zunächst im „Spirou“-Magazin. Der zweite Band der Bizu – Gesamtausgabe enthält neben allen Geschichten aus den Jahren 1989 bis 1994 – 1986 bis 1988 außerdem einen ergänzenden redaktionellen Teil mit ausführlichen Hintergrundinformationen zum Zeichner und der Welt von Bizu.

Inhalt:
Bizu Gesamtausgabe 02

  • Skizzen und grafische Studien
  • Vorwort von Martin Zeller
  • Der Sohn von Fis Dur
  • Das Zeichen von Ys
  • Das große Chaos (unvollendeter Faksimile)
  • Epilog von Jean-Claude Fournier

 

Meine Meinung:

Der nun erschienene 2. Teil der Gesamtausgabe von dem kleinen Kobold Bizu deckt die Jahre 1986 - 1994 ab. Den Anfang machen einige grafische Studien von Fournier, Entwürfe zu Postkarten mit Bizu, aber auch einige Skizzen von André Franquin. Im sehr ausführlichen Vorwort von Martin Zeller, inklusiv seiner Gespräche mit Jean-Claude Fournier und Éric Maltaite wird ausführlich auf den Werdegang von Fournier eingegangen, wobei uns auch sein Bruch mit dem Verlag Dupuis und auch seine später Rückkehr nähergebracht wird. Dann folgen die Geschichten "Der Sohn von Fis Dur", "Das Zeichen von Ys" und die unvollendete Story "Das große Chaos", von der die vorhandenen 35 Seiten mit Bleistiftzeichnungen als Faksimilie abgedruckt sind. Lediglich Seite 19 wurde, weil sie scheinbar nicht mehr im Original vorhanden war, durch eine leider nicht so gute Kopie ersetzt.
Im folgenden Epilog von Jean-Claude Fournier erklärt er uns auch, dass das Ende der Geschichte für immer offen bleiben wird :-(
Bei allen Geschichten fällt auf jeden Fall auf, dass Fournier seinen endgültigen Stil und die notwendige Sicherheit bei den märchenhaften Stories rund um Bizu gefunden hat. Es macht einfach Spaß in die magische Welt von Bizu einzutauchen und weitere kautzige  Waldgeister und auch die Fee Keryna kennenzulernen. Das verfluchte Medaillon in "Das Zeichen von Ys" bringt einige neue Wendungen in die Story und in diese Welt voller herrlicher Fantasie und märchenhafter Geschehnisse.
Es bleibt zu hoffen, daß Fournier noch einmal in diese wundervolle Welt zurückkommt und mit uns noch etwas dort verweilt.

Fazit
Ein wunderschöner 2. Band, der die Gesamtausgabe abrundet, die vielen den bei uns nicht so bekannten Bizu nahebringt. Nun dank der Egmont Comic Collection auch in Deutschland für eine größere Leserschaft verfügbar.